News-Archiv Senioren

Hallo, wer kennt denn schon Oberjünne?
Hallo, wer kennt denn schon Oberjünne?
Hallo, wer kennt denn schon Oberjünne?

Ja, es waren dann doch 48 neugierige Personen, die sich erwartungsvoll am 16. Mai vom Innsbrucker Platz nach Oberjünne mit dem Bus und unserem bewährten Fahrer Detlef begaben. Eine sehr freudige Begrüßung war der Zustieg der Alt-Schöneberger, die auf die schon im Bus befindlichen Geschwister und Gäste aus Mariendorf, Rudow und Lichtenrade trafen, die wie alle mit vielen Erwartungen gekommen waren.

Viele, die sich lange Zeit nicht begegnet sind, begrüßten sich im Bus mit einem „ah du auch hier“ und die Wiedersehensfreude war groß. Gesprächsstoff waren dann natürlich Dinge aus alten Zeiten. So war auch ein Stau auf der Autobahn kein Grund sauer zu sein, es gab ja so viel Schönes zu erzählen.

Mit einiger Verspätung, die der Busfahrer aber unserem Ziel, der Gaststätte „Heidekrug“, telefonisch angekündigt hatte, erreichten wir diese in Erwartung der edlen Spargelstangen und der dazu gehörenden Beilagen. Die gebotenen Gerichte haben dann auch den Erwartungen der Reisegruppe in allen Darreichungen entsprochen.

Nach dem Speisen verlangten viele Körperteile, zufrieden und gut verköstigt, nach Bewegung und frischer Außenluft. „Manne, war dett jut, Sonnenschein uffe Pelle, Stock oder Rollator auffe Schwelle, miteinander wackeln, quatschen und im Park laut lachen, das waren der Senioren Verdauungssachen“.

Eine Schwester hatte auf dem Dorfplatz einen Baum entdeckt, der es ihr sehr angetan hatte und bat mich, diesen Baumstamm in den Arm zu nehmen. Die Arme waren nicht lang genug, um den Stamm zu umfassen. Trotzdem, es war ein erhabenes Gefühl, diese Fichte zu umarmen. Wunder unseres Gottes und seiner Schöpfung. Ansporn, die wunderbare Schöpfung zu bewahren und zu erhalten.

Nachdem ein wenig Platz im Bauch durch die Bewegungen in der Natur entstanden war, wobei die Reisegruppe die dörfliche Umgebung als Wohltat für die Sinne empfand, wurde zur Auffüllung des frei gewordenen Platzes leckere Himbeertorte und Kaffee im „Heidekrug“ gereicht. Nach diesem Genuss rief Fahrer Detlef zur Rückfahrt auf.

Der am Ausgang wartende Hofhund verabschiedete uns mit seinem Hundeblick, in dem zu lesen war: „nur zufriedene Gesichter, kein Gemecker, lachende Münder, einfach freudige Menschen, so hab‘ ich das gerne“ und er bellte hinterher: „schön, dass ihr da ward, kommt bald wieder!“

Der treue Hundeblick und alles Erlebte ließ uns dann dankbar nach Berlin zurückfahren.


15.07.2023
Heinz Holste
Heinz Holste
Senioren
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Quelle: www.nak-berlin-citywest.de/news-senioren/75
Bildergalerie zum Beitrag (15.07.2023)


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